Tigerauge
Herkunft: Südafrika, China, Australien
Farben: orange, braun, gelb, schwarz
Chakra: Solarplexus, Hals
Sternzeichen: Widder, Stier
Das Tigerauge
Merkmale
Zunächst ist der Tigerauge ein gestreiftes Mineral mit warmen Gelb- und Brauntönen. Tatsächlich bildet es sich aus Amosit, einer der sechs Faserarten, die früher unter der Handelsbezeichnung Asbest zusammengefasst wurden. Im Laufe der Zeit ersetzt jedoch Siliziumdioxid diese Fasern allmählich durch das Phänomen der Pseudomorphose. So behält der Stein das ursprüngliche Faserbild bei, ändert aber seine Zusammensetzung vollständig.
Darüber hinaus gehört er, wie alle Steine mit der Bezeichnung „Auge“, zur Familie der mikrokristallinen Quarze. Zudem gibt es mehrere verwandte Varietäten:
- das Stierauge (rotbraun, manchmal aus einem erhitzten Tigerauge entstanden)
- das Falkenauge mit bläulichen Reflexen
- das Eisenauge mit metallischen Reflexen
Alle diese Steine weisen einen bemerkenswerten Chatoyance-Effekt auf, d.h. einen leuchtenden optischen Effekt, der früher als „Katzenauge“ bezeichnet wurde. Die internen Fasern reflektieren das Licht und erzeugen je nach Betrachtungswinkel einen sich bewegenden Verlauf.
Der Tigerauge ist zudem ein undurchsichtiger und widerstandsfähiger Stein. Er hat eine Härte von 7 auf der Mohs-Skala. Daher eignet er sich hervorragend für modernen Schmuck und die Herstellung langlebiger Schmuckstücke. Heute wird er auch in der Lithotherapie wegen seiner starken energetischen Eigenschaften eingesetzt.
Geschichten und Legenden
Seit der Antike fasziniert der Tigerauge-Stein die Zivilisationen. In Mesopotamien wurde er „Auge des Bellus“ genannt, in Anlehnung an den Gott Marduk. Er symbolisierte göttlichen Schutz und himmlische Macht.
Eine andere Legende besagt, dass Reisende einen Tigerauge-Stein vor ihrer Abreise in Milch einlegten. Dadurch hofften sie, die Treue ihrer Ehefrauen während ihrer Abwesenheit zu bewahren.
Darüber hinaus wurden bei archäologischen Ausgrabungen römische Amulette aus Tigerauge gefunden. Die Krieger trugen sie, um:
- sich vor Verletzungen zu schützen
- den Tod fernzuhalten
- ihren Mut im Kampf zu stärken
Im Mittelalter wurde ihm auch die Kraft zugeschrieben, böse Zauber und bösartige Geister abzuwehren. So verkörpert der Tigerauge-Stein seit Jahrtausenden Schutz und Stärke.
Schließlich wurde dieser Stein, der im 19. Jahrhundert in Südafrika identifiziert wurde, zunächst als selten und kostbar angesehen. Nach der Entdeckung neuer Vorkommen im 20. Jahrhundert wurde er jedoch zugänglicher.
Die Vorteile des Tigerauges in der Lithotherapie
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Psychisch
Vor allem wirkt der Tigerauge-Stein als mächtiger Energieschild. Er stößt negative Einflüsse ab und sendet sie an ihren Verursacher zurück. So fördert er das Bewusstsein und die persönliche Verantwortung.
Zudem entwickelt er:
- Selbstvertrauen
- Entschlossenheit
- Mut
Folglich hilft er, emotionale Blockaden zu überwinden und die Selbstbehauptung zu stärken.
Darüber hinaus sorgt er für Gleichgewicht und Stabilität. So beruhigt er:
- Angst
- Schüchternheit
- übermäßige Sorgen
Außerdem stimuliert er die Konzentration und das Gedächtnis. Deshalb ist er ideal für Studenten, Umschüler oder alle, die Ziele erreichen wollen.
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Körperlich
Zusätzlich dazu verbreitet das Tigerauge dynamische Energie. So fördert es eine bessere Lebensweise und motiviert dazu, wieder körperlich aktiv zu werden.
Es fördert auch:
- das gute Funktionieren des Solarplexus-Chakras
- die Reduzierung von Stress
- einen erholsameren Schlaf
Folglich unterstützt es die Vitalität und Ausdauer im Alltag.
Tigerauge und Chakren
Tigerauge wirkt hauptsächlich auf das Hals-Chakra.
Wenn es ausgeglichen ist: Die Kommunikation wird klar und aufrichtig, Kreativität wird frei ausgedrückt, die Person äußert ihre Ziele selbstbewusst.
Wenn es jedoch aus dem Gleichgewicht gerät: Ein Überschuss kann Manipulation oder Starrheit verursachen, eine Blockade kann Angst vor Verurteilung und Schwierigkeiten beim Ausdruck zur Folge haben.
So harmonisiert Tigerauge die Sprache und stärkt das Vertrauen im Austausch.
Es gleicht auch das Solarplexus-Chakra aus.
Pflege, Reinigung und Aufladung
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Zum Reinigen:
Bevor Ihr Stein zu Ihnen kam, könnte er verschiedene Einflüsse aufgenommen haben. Daher ist es wichtig, ihn sofort nach Erhalt und danach mindestens einmal im Monat zu reinigen.
- Tauchen Sie ihn in Quellwasser.
- Trocknen Sie ihn vorsichtig mit einem weichen Tuch ab.
- Verwenden Sie Räucherwerk mit weißem Salbei oder eine tibetische Klangschale.
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Zum Aufladen:
- setzen Sie sie dem Vollmondlicht aus
- Legen Sie sie in die Nachmittagssonne
- Legen Sie sie 24 Stunden lang auf einen Quarzhaufen oder in eine Amethystgeode
So bewahren Sie die volle Schutz- und Vibrationskraft Ihres Tigerauges.
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